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Lima. Mehrere tausend Aktivisten aus Basisorganisationen beteiligen sich in Peru derzeit an einem landesweiten Protestmarsch gegen negative Umweltauswirkungen des Bergbaus. Besonders die Verwendung von Trinkwasserressourcen treffen auf Widerstand. Vor allem in der nördlichen Region Cajamarca demonstrieren die Menschen seit mehreren Monaten gegen ein Bergbauprojekt des US-amerikanischen Konzerns Newmont.
Die Bewohner, Umwelt- und Sozialorganisationen befürchten eine Verschmutzung des Grund- und Trinkwassers durch den Bergbau. Protestzüge aus mehreren Landesteilen wollen in der Hauptstadt Lima zum Höhepunkt des Protestes zu einer Großdemonstration zusammenkommen.Kurzmeldung | Peru | Umwelt | Wirtschaft
zur Steinbach-Debatte
Von Stefan Sasse Steinbachs Twitter-User-Bild Mit ihrer weithin gerühmten Feinfühligkeit hat Erika Steinbach, Vertriebenenvertreterin und Menschenrechtsexpertin der CDU (kein Witz), über Twitter eine Diskussion losgebrochen, in der sie die NSDAP als linke Partei bezeichnete und implizit den nationalsozialistischen Terror mit … Continue reading →
Auf nach Havanna
junge Welt berichtet ab nächster Woche täglich online aus der kubanischen Hauptstadt Die Koffer sind gepackt, die Termine stehen und die Perspektive, das bitterkalte Europa mit karibischer Wärme zu tauschen, stimmt unsere Delegation fröhlich: Am Montag fliegen Mitarbeitende der jungen Welt gemeinsam mit Gewerkschaftern und Vertretern von Soligruppen mit dem Berliner Büro Buchmesse Havanna in [...]
Occupy DC: Räumung steht scheinbar kurz bevor
Dem Occupy-Protestcamp in Washington, DC, droht offenbar die Räumung. In den frühen Morgenstunden (Ortszeit) versammelten sich Dutzende von Polizisten in Riot Gear sowie berittenen Polizisten in der Nähe des Camps am McPherson Square. Bislang ergriffen die Beamten jedoch keine Maßnahmen zur Räumung des Camps. Das "Occupy DC"-Camp ist eines der letzten verbliebenen Occupy-Camps in den USA.
Venezuela: Wahlkampfauftakt am Jahrestag
Vor 20 Jahren versuchte Hugo Chávez, den damaligen Staatschef Carlos Andrés Pérez zu stürzen. Von André Scheer – jungeWelt vom 04.02.2012 Am Sonnabend will Venezuelas Präsident Hugo Chávez offiziell seinen Wahlkampf um die Bestätigung im höchsten Staatsamt des südamerikanischen Landes eröffnen. Das Datum ist nicht zufällig gewählt: Es ist der 20. Jahrestag der von Chávez [...]
Venezuela: Radikale Gruppe bewaffnet Kinder – Von Regierung toleriert
Von Humberto Márquez – Caracas – IPS Jungen und Mädchen mit vermummten Gesichtern schwenken stolz AR15–Maschinengewehre. Das ist keine Szene aus einem fiktiven Action-Thriller. Eine radikale Gruppe rekrutiert Kinder in einem Arbeitervorort im Westen der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Die Mitglieder des Kollektivs ‘La Piedrita’, die sich als Anhänger des linkspopulistischen Präsidenten Hugo Chávez ausgeben, kontrollieren [...]
Europa unter dem Diktat der Banken
Kennzeichnend
für den EU-Gipfel am Anfang der Woche waren nicht die Beschlüsse, die
am Ende gefasst wurden, sondern der Vorschlag, der letztlich
fallengelassen wurde.
Im Vorfeld des Gipfels hatte Deutschland
durchsickern lassen, dass es die Einsetzung eines EU-Haushaltskommissars
für Griechenland fordern werde. Dieser sollte als Voraussetzung für
weitere Kredite die Vollmacht haben, die griechische Haushaltspolitik zu
überstimmen. Griechenland müsse die Rückzahlung seiner Bankschulden als
oberste Priorität setzen, die schon ohne die 145 Mrd. Euro, die es
wahrscheinlich demnächst benötigen wird, bei 350 Mrd. Euro liegen. Es
könnte seinen Schuldnern nicht mit einem Staatsbankrott drohen und
müsste alle Kürzungen akzeptieren, die von Finanzinstitutionen gefordert
werden, selbst wenn die Banken vereinbarte Bailout-Tranchen
zurückhalten sollten.
Eine deutsche Regierungsquelle sagte, dass
der Vorschlag auch auf andere problematische Mitglieder der Eurozone
abziele, die Hilfen erhalten, wie Spanien, Portugal, Irland und Italien.
Der
Vorschlag traf in Griechenland auf große Empörung. Er ging einher mit
Vorschlägen der EU und des IWF einher, weitere 150.000 Arbeitsplätze im
öffentlichen Dienst zu streichen, im ganzen öffentlichen Bereich
Kürzungen und Schließungen durchzuführen und den mageren Mindestlohn von
750 Euro zu kürzen.
Der Vorschlag wurde im letzten Moment wieder
in die Schublade zurückgelegt, weil er politisch zu entlarvend war. Er
hätte für
Söldner gegen die Zukunft oder "Die einzige Demokratie im Nahen Osten".
Ende 2011 hat der Melzer Verlag ein überaus
wichtiges aus zwei CDs bestehendes Hörbuch zum Zionismus und
dessen staatlicher Gestalt, Israel, herausgegeben. Die leider bis
dato nicht gedruckt für
die Öffentlichkeit vorliegenden Texte werden von den Schauspielern
Beate Himmelstoß und Jürgen Jung gesprochen. Musikalische
Einsprängsel sind solche der Gruppe „Embryo .
Von Bedeutung ist m.E. insbesondere der 1. Teil
(CD I). Hier werden alle
grundlegenden Mythen des Zionismus und sympathisierender
nicht-jüdischer Strömungen an Hand eindeutiger Zitate
zionistischer Führer wie David Ben Gurion und israelischer
Wissenschaftlicher wie Shlomo Sand widerlegt. So etwa die
Behauptung, die Mehrzahl der Juden seien im Jahre 70 n.Chr. aus
ihrem Land in Palästina vertrieben worden und nun 2000 Jahre
später zurückgekehrt.
Weder gibt es einen historischen Beleg für
die Massenvertreibung noch sind die „Zurückgekehrten überwiegend
die Nachkommen derer, die damals und später ihre nahöstlichen
Heimat verlassen haben. Da das Judentum die erste große
Bekehrungsreligion war, ist davon auszugehen, dass die Mehrzahl
der heutigen muslimischen oder christlichen Palästinenser in der
Antike Juden waren - worauf bereits 1918
David Ben Gurion, der erste
israelische Ministerpräsident, und der
spätere 2. Staatspräsident Israels Jitzchak Ben Zwi in einem gemeinsam
herausgegebenen Buch aufmerksam gemacht haben - und dass
andererseits die Mehrzahl
Haditha-Massaker: Anonymous hackt Anwaltskazlei
Der gestrige "Fuck FBI Friday" des Internet-Kollektivs Anonymous hatte es in sich. Neben der Aufzeichnung einer Polizei-Telefonkonferenz veröffentlichten die Hacktivisten auch eine Sammlung von Dokumenten und E-Mails zum Haditha-Massaker des Jahres 2005, bei dem 24 irakische Zivilisten ums Leben kamen.
Gipfel des ALBA-Bündnisses startet in Caracas
Caracas. Vor dem Gipfeltreffen des lateinamerikanischen Staatenbündnisses ALBA (Bolivarianische Alternative für Amerika) am Sonntag sind die ersten Staats- und Regierungschefs in der venezolanischen Hauptstadt Caracas eingetroffen. Nach einem Bericht des lateinamerikanischen Nachrichtensenders Telesur wurden bereits am Freitag die Präsidenten von Haiti, Michel Martelly, Antigua und Barbuda, Baldwin Spencer, und Kuba, Raúl Castro, in Caracas empfangen.
Die ersten Gäste werden am heutigen Samstag an den Gedenkfeierlichkeiten zum 20. Jahrestag eines Umsturzversuchs gegen die Regierung von Carlos Andrés Pérez am 4. Februar 1992 teilnehmen. Der Putschversuch unter Führung von Chávez scheiterte damals und wird heute als "zivil-militärische Rebellion" gefeiert.Kurzmeldung | Venezuela | Politik